von Joachim Bennewitz
1880 hatte sich die Gemeinde Neu-Weißensee vom alten Dorf abgesondert und ihren weiteren Weg getrennt begonnen. Noch im gleichen Jahre waren die beiden jüdischen Friedhöfe geweiht worden, hatte die Gemeindevertretung Heinrich Feldtmann zum Vorsteher gewählt. In 255 Häusern lebten zu dieser Zeit 3 891 Einwohner.
von Joachim Bennewitz
Im November des Jahres 1915 wurden viele Weißenseer Schulkinder davon überrascht, daß ihnen für ein paar Tage schulfrei gewährt wurde. Weil, wie sich schnell herumsprach, die Schulgebäude geräumt werden mußten. Der Spaß, völlig außer der Reihe Ferien zu bekommen, wich bald der Ernüchterung: Künftig war mit Schichtunterricht zu leben.
von Joachim Bennewitz
Die Niederlage der Preußen bei Jena und Auerstedt im Oktober 1806 besiegelte den Niedergang der vormals mächtigen Armee Friedrichs des Großen, ausgelöst durch die in der französischen Revolution entstandene Armee Napoleons. Die Familie des Königs verließ fluchtartig Berlin, um dem im Eiltempo dorthin ziehenden Franzosenkaiser zu entrinnen.
von Joachim Bennewitz
Korrekturen an der durch das Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin vom 27. April 1920 (Preußische Gesetzessammlung 1920, Nr. 19, S. 123) festgelegten Struktur der ursprünglich 20 Verwaltungsbezirke hat es in den über 75 Jahren des Bestehens von Groß-Berlin verschiedene Male, von unterschiedlicher Bedeutung und aus verschiedenartigen Motiven gegeben. Nicht erst die in DDR-Zeiten durchgeführten gravierenden Änderungen durch Bildung von allein drei neuen Stadtbezirken veränderten das Bild der Stadt nachhaltig.
von Jürgen Kirschke
An einer Handelsstraße, die Böhmen und Sachsen mit der Ostsee verband, wurde das Dorf Weißensee Anfang des 13. Jahrhundert gegründet. Der fischreiche See bildete die Erwerbsgrundlage der ersten Bewohner. Sie siedelten sich am Ostufer des Sees an. Die Pfarrkirche an der Falkenburger Straße stammt aus diesen alten Tagen.

