Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung am Anhalter Bahnhof bereitet gerade eine Sonderausstellung zu Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten oder Siedlungsgebieten in Osteuropa vor, die in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Bleibe fanden. Dabei stehen insbesondere die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, die die Vertriebenen (und sogenannten Umsiedler) in West- und Ost-Berlin im Zeitraum 1945 bis zum Mauerbau 1961 vorfanden, im Fokus.
Besonders interessant für uns sind Erinnerungsstücke an die Ankunft, die Durchreise oder die Integration, wie z. B. Spielzeug, Fotografien oder Objekte, die an die erste Wohnung, erste Freundschaften oder die erste Arbeitsstelle in Berlin erinnern.
Nähreres dazu finden sie unter folgenden Link

Druckfrisch - Weißensee-Kalender 2017
Diesmal widmet sich der Kalender dem Schaffen von Carl James Bühring
Beginnend mit dem Munizipalviertel mit all seinen Bauten, geht es nach Heinersdorf wo Bühring das Pfarrhaus entwarf. Das Kinderkrankenhaus darf in der Aufzählung natürlich nicht fehlen. Weitere Kalenderblätter handeln von der Badeanstalt, einigen Schulen und kompletten Straßenensembles.
Beim Kiezfest 2026 sind wir mit einem Infostand vertreten.
von Joachim Bennewitz
1880 hatte sich die Gemeinde Neu-Weißensee vom alten Dorf abgesondert und ihren weiteren Weg getrennt begonnen. Noch im gleichen Jahre waren die beiden jüdischen Friedhöfe geweiht worden, hatte die Gemeindevertretung Heinrich Feldtmann zum Vorsteher gewählt. In 255 Häusern lebten zu dieser Zeit 3 891 Einwohner.
